QuestMate Beta 1.0.1.6

Wie QuestMate funktioniert

… und warum gute Vorsätze meistens scheitern

Bestimmt hast Du schon einmal gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Spätestens an Silvester stehen sie fest und werden mit dem letzten Schluck Sekt verabschiedet – und spätestens im Februar sind sie schon wieder Geschichte.

Meistens liegt das Ziel in weiter Ferne und was Du dafür tun musst, ist anstrengend oder unangenehm. Beim Blick auf den langen Weg fühlst Du Dich überfordert und fängst damit an, die notwendige Handlung aufzuschieben. Klar, Du kannst ja noch morgen damit anfangen.

Dein innerer Schweinehund hindert Dich daran, Deinen Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Thomas auf seinem Bürostuhl mit einem Becher Cola in der Hand

Gute Vorsätze scheitern meistens daran, dass sie keine klaren Handlungen vorgeben, Dich überfordern, nicht motivieren und letztendlich in Vergessenheit geraten.

QuestMate will in Dir den Ehrgeiz wecken, Ziele zu erreichen, die zu mehr Lebensqualität führen. Jedes Ziel ist dabei so klein, dass Dein innerer Schweinehund gar nicht erst geweckt wird und sich Dir deshalb nicht in den Weg stellt.

Die richtigen Ziele finden

Damit QuestMate funktioniert, musst Du zuerst herausfinden, womit Du Deinem Wunsch näher kommst. Ein typischer guter Vorsatz könnte lauten:

„Ich will dieses Jahr 20 Kilo abnehmen.“

Das ist ja schön und gut, aber welche konkrete Handlung ist dafür denn erforderlich?

Vermutlich wäre es keine schlechte Idee, weniger und gesünder zu essen und gleichzeitig mehr Sport zu treiben. Diese Erkenntnis ist schon die halbe Miete.

Vielleicht fallen Dir weitere Möglichkeiten ein, die Dir zusätzlich helfen. Du könntest zum Beispiel öfter die Treppe nehmen, statt mit dem Aufzug zu fahren.

Vorlagen nutzen

Wenn Du ein Ziel erstellst, bietet QuestMate Dir eine ganze Reihe Vorschläge für Ziele in verschiedenen Kategorien an – zum Beispiel Ernährung oder Sport & Fitness. Wenn Du einen der Vorschläge auswählst, kannst Du den Text für Deine persönlichen Umstände anpassen.

Ideen bei anderen holen

Du kannst Dir außerdem die Ziele anderer Mitglieder ansehen, indem Du auf ihren Namen klickst. Vielleicht kommst Du so auf neue Ideen für eigene Ziele. Du kannst jedes beliebige Ziel kopieren und genau wie bei den Vorschlägen auf Deine Bedürfnisse anpassen.

Ziele richtig beschreiben

QuestMate kann nur funktionieren, wenn Du Deine Ziele richtig formulierst. Hier sind einige Tipps dazu.

Lena beim Laufen

Die Salami-Taktik

Schneide das „notwendige Übel“ in kleine Scheiben, die Du einzeln leicht bewältigen kannst. Jede Scheibe ist für sich genommen gar nicht so schlimm. Jedes Ziel bei QuestMate sollte eine dieser Scheiben sein.

Erreichbarkeit

Wichtig ist dabei, dass Du das Ziel in absehbarer Zeit erreichen kannst. Besonders Einschränkungen müssen zeitlich beschränkt sein, damit Dich nicht vorzeitig der Mut verlässt. Jedes erreichte Ziel ist ein kleiner Erfolg, der Dich motiviert, weiterzumachen.

Gewohnheiten ändern

Schlechte Angewohnheiten wirst Du am besten los, indem Du sie durch bessere Angewohnheiten ersetzt. Um Dir etwas an- oder abzugewöhnen, musst Du Dich nur ungefähr 4 Wochen lang dazu durchringen. Danach geht es fast von alleine und kostet Dich viel weniger Überwindung. QuestMate hilft Dir dabei durch Stufen.

Vom Leichten zum Schweren

Dieser Grundsatz gilt nicht nur beim Lernen, sondern wird zum Beispiel auch angewendet, um Einsteiger in ein Spiel einzuführen.

Beginne mit einem Ziel, das Du leicht erreichen kannst, und steigere dann den Schwierigkeitsgrad in einigen weiteren Stufen.

Ehrgeiz wecken

Um Deinen Ehrgeiz zu wecken, kannst Du Ziele wie kleine Herausforderung formulieren. Dabei bekommen sie oft einen spielerischen Charakter und werden mit einer Prise Humor gewürzt. Hier ist ein wenig Fantasie gefragt – lass Dich von anderen Mitgliedern inspirieren.

Ehrlichkeit ist alles

Natürlich kann QuestMate nicht kontrollieren, ob Du Deine Ziele wirklich erreicht hast. Dafür bist Du selbst verantwortlich. Eine große Sammlung von Erfolgen bringt Dir nichts, wenn Du sie nicht wirklich erreicht hast. Also sei immer ehrlich zu Dir selbst – und damit auch anderen gegenüber.

Schummle nicht, wenn es darum geht, Ziele abzuhaken. Ein Ziel gilt nur als erreicht, wenn du dafür nicht ein oder zwei Augen zudrücken musst. Entweder hast Du es ganz klar erreicht, oder nicht – im Zweifelsfall eher nicht.

Mario mit der für ihn typischen Panik

Um Zweifel aus dem Weg zu räumen, bietet es sich bei manchen Zielen an, eine Vorgabe zu machen, wie oft Du etwas erledigen musst. Du kannst so jeden Tag Deinen Fortschritt anhand des grünen Balkens erkennen. Wenn Du die erforderliche Anzahl erreicht hast, wird das Ziel automatisch abgehakt.

Die Funktionen von QuestMate

Ziel abhaken

Icon zum Abhaken eines ZielsDas ist natürlich mit Abstand die wichtigste Funktion. Wenn Du ein Ziel erreicht hast, kannst Du es damit abhaken. Natürlich kannst Du immer nur Deine eigenen Ziele abhaken.

Fortschritt erhöhen

Icon zum Erhöhen des Fortschritts eines ZielsDu kannst Ziele erstellen, die statt dem Haken einen Fortschrittsbalken haben. Mit einem Klick auf das Plus kannst Du die Anzahl um 1 erhöhen und so den Balken füllen. Wenn Du die vorgegebene Anzahl erreicht hast, wird das Ziel automatisch abgehakt.

Fortschritt zurücksetzen

Icon zum Zurücksetzen des Fortschritts eines ZielsManchmal kommt es vor, dass Du die Zählung eines Ziels mit Fortschrittsbalken zurücksetzen möchtest. Vielleicht willst Du etwas an 5 aufeinander folgenden Tagen machen, musst aber neu beginnen, weil Du einen Tag ausgesetzt hast. Hiermit setzt Du den Fortschritt auf 0 zurück.

Ziel kopieren

Icon zum Kopieren eines ZielsMit einem Klick auf dieses Icon kannst Du nahezu jedes beliebige Ziel kopieren und damit zu Deinem eigenen Ziel machen. Das funktioniert sowohl mit Deinen eigenen Zielen als auch denen von anderen Mitgliedern. Bevor das Ziel kopiert wird, hast Du die Möglichkeit, es an Deine Bedürfnisse anzupassen.

Ziel um eine Stufe erweitern

Icon zum Erweitern eines Ziels um eine StufeÄhnlich wie das Kopieren funktioniert das Erweitern eines Ziels. Erweitern bedeutet, einem vorhandenen Ziel eine Stufe hinzuzufügen. Stufen sind dafür gedacht, sich Ziele schrittweise mehrmals nacheinander zu setzen, wobei der Schwierigkeitsgrad steigen sollte. Du kannst nur Deine eigenen Ziele erweitern – und davon nur die jeweils letzte Stufe.

Ziel bearbeiten

Icon zum Bearbeiten eines ZielsDu kannst ein Ziel nachträglich bearbeiten, wenn Du damit nicht ganz zufrieden bist. Oft bemerkt man erst im Nachhinein, dass man keinen klaren Anhaltspunkt hat, wann das Ziel wirklich erreicht ist, oder dass die Bedingungen einfach nicht passen. Dann ist es natürlich nützlich, die Beschreibung ändern zu können.

Ziel löschen

Icon zum Löschen eines ZielsNatürlich kannst Du ein Ziel auch wieder löschen, wenn Du es Dir anders überlegt hast. Sowohl für das Löschen als auch für das Bearbeiten werden Dir übrigens Punkte abgezogen. Das hat den einfachen Grund, dass Du Dir bereits beim Erstellen eines Ziels ausreichend Gedanken darüber machen sollst, und nicht erst hinterher.